Tanz-Swing

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Hier habe ich eine kleine Sammlung mit Informationen rund ums Swingtanzen begonnen.

VideosExzellente Videos zu verschiedenen Swingtanzformen und -stilen
MusikMusiktitel für Anfänger 
QuellenKnow-how: Historisches, Hintergründiges und Theoretisches
NEUNEUNEU QuellenMusik & Rhythmus - zum Lernen - Die Basis des ganzen Geschehens!
QuellenSavoy Ballroom Special
QuellenBlues Special
FachchinesischWas Fachleute so erzählen: Swinglish
Mein SwingMein Swing: It's Jazz & Feeling. Authentic Spirit. Was meinen Unterricht besonders macht.

Einige meiner liebsten Videos

Du erhältst mit diesen Videos nicht nur einen Eindruck von den verschiedenen Spielarten des Swingtanzens. Sondern auch von den Tänzern und Stilen, die mich inspirieren.
Gefallen dir die Videos, bist du bei mir wahrscheinlich richtig!


Falls du die Unterschiede von Swing, Blues, Jazz, Charleston & Co in Musik und Tanz suchst: Lindy Hop ist die Antwort! Danke an William & Maeva für den Beweis ;-)
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Sylvia Sykes & Nick Williams: so getanzt, sind Balboa und Balswing Jazztänze, die man können sollte. So getanzt
***.
Laura & Mike: Warum „Follower” keine passive Rolle ist und nichts zu tun hat mit „Ich warte ab, was geführt wird”

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Ich geb's zu: Ich bin in Skye's Bewegungsstil und Spiel mit dem Rhythmus verliebt.
Und ich mag seinen Musikgeschmack :-)
Mitreißende Routine von Frida Segerdahl und Skye Humphries zu einem Johnny Hodges Titel.
Slow, groovy, bluesy, jazzy: Skye & Naomi Uyama
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Getting wild: Jeremy Otth & Annie Trudeau improvisieren fabulös drauflos.
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Bluesy Shim Sham Variation und groovy Lindy Freestyle von
the one and only Skye Humphries & Naomi Uyama.
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Nochmal Skye Humphries & Naomi Uyama: Visuelle Musik zum Staunen. (Und leider in Deutschland von der GEMA gesperrt - Experten wissen, wie's dennoch geht ...)
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Tanzen zum Träumen: Frech, kreativ, verspielt, schnelle Beine, kommunikativ, gegenseitig inspirierend ...
Jo (Emily) Hoffberg & Peter Strom wurden erst wenige Minuten zuvor als Tanzpartner ausgelost.
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Sportlich. Elegant. Kreativ. Raffiniert. Explosiv. Traumhaft:
Nick Williams & Laura Keat bei den ILHC 2010.
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Vorsicht an der Bahnsteigkante! Showcase der International Strictly Lindy Champions 2010:
Max Pitruzella & Annie Trudeau.
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Chester's Cool Cats and Kittens Keine Perfektion, dafür mit Herz und Seele.
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The Ninjammerz Team Performance nur ein Wort: Enjoy!
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The one and only: Frankie Manning feiert seinen 92. Geburtstag.
Geich nochmal. If he can do it at 92, you can do it!
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Kommunikativ, improvisiert, musikalisch, witzig:
Hier tanzen die Seelen von  Dawn Hampton und John Dokes.
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Jeremy Otth & Laura Keat: große Technik, kreativ und verspielt.
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Partner-Charleston als Social Dance - wild, energiegeladen und ganz anders als beim Fernsehballet ...
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Meisterhafte Balboa-Stile im direkten Vergleich.
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Nick Williams & Kate Hedin * Jeremy Otth & Kelly Arsenault * Balboa modern.

It's all Jazz - I love it
Männer können nicht tanzen? Skye & Remy - Dream Team!
Stomp Stomp.
Big Apple.
Steven Mitchell.
Frida & Sakarias.
Charleston von und mit Hanna, Mattias und Sakarias.
Solo Charleston Finale Ohne Partner mal so richtig loslegen ...
Ryan & Remy, Two Cousins inspiriert von Al Minns & Leon James.
Shim Sham , Pflicht und Kür eines Lindy Hoppers.
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Musik

Diese Titel spiele  ich gern in meinen Anfängerkursen.
Anfänger fragen oft nach geeigneter Musik zum Üben: heftig swingend, klarer Rhythmus, Standardstruktur, langsames bis mäßiges Tempo - aber so mitreißend, dass man sie immer wieder hören kann. Viele der Titel sind nicht umsonst Klassiker der Jazzgeschichte.

If You Can't Smile And Say Yes - Nat King Cole
On The Sunny Side Of The Street - Ella Fitzgerald & Count Basie
They Can't Take That Away From Me - Louis Armstrong & Ella Fitzgerald
Cheek to Cheek - Louis Armstrong & Ella Fitzgerald
Corner Pocket - Count Basie Orchestra
April In Paris - Count Basie Orchestra
Fly Me To The Moon - Count Basie Orchestra feat. Frank Sinatra
Ballin' The Jack - The Basie Bunch
Life Is So Peculiar - Louis Jordan & Louis Armstrong
Is You Is Or Is You Ain't My Baby - Dinah Washington
Do Nothing 'Til You Hear From Me - Nina Simone
In A Mellow Tone - Ben Webster
The Great City - Joe Williams
Blue Skies - Tommy Dorsey feat. Frank Sinatra
Swingin' Or Nothing - Tommy Dorsey
On The Sunny Side Of The Street - Tommy Dorsey
Zieh die Schuh aus - Roger Cicero
Jersey Bounce - Teddy Powell
Is You Is Or Is You Ain't My Baby - Renee Olstead
Topsy - Shorty Rogers
Blues My Naughty Sweety Gives To Me - Sidney Bechet
One Scotch, One Bourbon, One Beer - Amos Milburn
Tuxedo Junction - Erskine Hawkins
Let The Good Times Roll - Louis Jordan's Tympany Five
The Way You Make Me Feel - Paul Anka


Wo gibt's die passende Musik?
In gut sortierten Musik-Shops gibt es preiswert Swing&Jazz-CD-Editionen.
Das Hamburger Ceraton-Label vertreibt günstig einige klanglich hervorragend produzierte Sampler, speziell zum Tanzen editiert. (Falls du da einkaufst, erwähne bitte, woher de Empfehlung kommt.)
Diverse Online-Quellen.
Die Hamburger Bücherhallen bieten ein umfagreiches Repertoire Jazz, Blues, Soul und Swing auf CD sowie im angeschlossenen Streamingdienst.
Ich höre oft und gern Radio: NDRInfo, einer der wenigen Sender, bei denen Jazz einen festen Platz im täglichen Musikprogramm hat, z. B. täglich 22 Uhr, oder samstags 20:15h.
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Weitere Informationsquellen

Authentischer Jazztanz ist eine reiche Kultur mit vielen Facetten: Musik, Künstler, Showgeschäft und Sozialhistorie. Alles hatte Einfluss auf die originalen Swingtanz-Stile. Um sie zu  beherrschen, hilft es, ein wenig in diese Kultur einzutauchen. Hier habe ich für dich ein paar Startpunkte ausgewählt.

Die aktuelle Lindy Hop Szene wurde wesentlich durch Frankie Manning geformt. Hier siehst du einen Zusammenschnitt seiner typischen Unterrichtsstunden, die auch mich stark „sozialisiert” haben. Du siehst hier Frankie im zarten Alter von 92. Teil 1 - Teil 2 - Teil 3
„Jitterbugs” Teil 1 und Teil 2 Dokumentation von 1990 über Lindy Hop, mit den „Kronzeugen” Frankie Manning und Norma Miller.
„Lindy Hop History“ Textbegleitete Online-Diashow 1800-1983.
Norma Miller - Queen of Swing Kleines Portrait über Frankie's langjährige Tanzpartnerin.
Norma Miller, Tanz- und Comedylegende, berichtet über ihr Leben und ihre Karriere. Erster von zehn Teilen (bei Youtube weiterklicken). Sehr hilfreich, um Lindy Hop und Jazz Dance verstehen zu lernen.
Interview Frankie Mannung und Norma Miller Transkript des kompletten Interviews von 1997 für Ken Burns' Filmdokumentation „Jazz”, inklusive geschnittener Teile. Äußerst aufschlussreich!
Norma Miller  im Podiumsgespräch, Beantown Camp 2013
NEUNEUNEU Lennart Westerlund: kompakter Rund-um-Bericht, wie Lindy Hop in Europa begann und wurde, was es ist. Drei Teile: Eins, Zwei, Drei
„Free to dance: Behind the dance Fundierter Artikel über die Ursprünge afrikanisch-amerikanischer Tänze
„Clash of Cultures in the 1910s and 1920s“ Online-Essay über kulturelle Dynamik in den USA der frühen Jazz-Ära.
 „The jazz age hits Main Street“ Audio Slideshow der BBC.
The Ring Shout: Tief in der afrikanisch-amerikanischen Kultur verwurzelter Ursprung des Big Apple und der Jazztänze (mehrere Quellen-Links): „The Ring Shout Santa Barbara Ring Shout Project mit weiteren Videolinks / „The Ring Shout CNN-Bericht / „McIntosh County Shouters“ 
Das Archiv von Alan Lomax, Sammler und Archivar der Wurzeln amerikanischer "Volksmusik"
„The Red Hot Jazz Archive - A history of Jazz before 1930“ Online-Materialsammlung
„Jazz Exchange: Contributions to the mosaic of Jazz“ Multimedia-Ressource zur Geschichte von Minstrel-Shows bis Tanz.
„Jazz in time“ Interaktive Jazzgeschichte von 1900 bis heute, mit Hörbeispielen.
„Jazz“ Ein Multimedia-Lernspiel für Kinder - auch prima als Schnellstart für Erwachsene.
„The Nicholas Brothers” 45min Dokumentation über eines der besten Tap Dance Duos der Tanzgeschichte, das in der Swing Ära Maßstäbe setzte. Mit viel Hintergrund über die Jazz- und Showszene der Zeit.
Dawn Hampton erzählt, was Jazz ist. Sie stand mit 3 zum ersten Mal professionell auf der Bühne und hat seither ein Leben singend, tanzend, musizierend, als Comedian in Vaudeville- und Broadway-Shows, sowie als Beraterin von Stars wie Bette Middler verbracht. Sie ist als Queen of Banghra in Swingtanzkreisen bekannt und wird nicht müde, Tanzen mit dem Herzen zu predigen. Inspirierend. Nimm dir die Zeit!
„Wer den Swing im Blut hat, marschiert nicht” - Coco Schumann, deutsche Jazz-Legende. Das Jazz-Feeling ist nicht für Afro-Amerikaner reserviert. Jeder kann es in sich finden!

NEUNEUNEU
„A Jazz Improvisation Primer” Informationen zu fast jedem Thema rund um Jazz-Musik: von der Geschichte des Jazz über Musiktheorie bis zu praktischen Ratschlägen
„New Orleans Jazz“ Schul-Lehrfilm-ähnlicher, ordentlich fundierter,musikorientierter Kurzfilm
„Swing“ - Schul-Lehrfilm-ähnlicher, ordentlich fundierter, musikorientierter Kurzfilm
„Why pop-turned-jazz stars just ain't got that swing“ - Was guten Jazz von nachgemachtem unterscheidet

„Jazz“ Vielstündige (Original ist deutlich länger als Euro-Version) TV/DVD-Dokumentation von Ken Burns.
„Warming by the devil's fire“ Halbdokumentarischer Film von Charles Burnett über die lebendige Kultur des Blues in Mississippi 1955.
„Standing In The Shadows of Motown“ Dokumentation über die Funk Brothers, die Studiomusiker, die den Motown-Sound kreierten - allesamt bekennende Swingjazz- und Bluesanhänger.

„Frankie Manning: Ambassador of Lindy Hop“ Autobiographie von Frankie Manning & Cynthia Millman.
„Swinging At The Savoy: The Memoir of a Jazz Dancer“ Autobiographie von Norma Miller & Evette Jensen.
„Jazz Dance: The Story of American Vernacular Jazz“ von Marshall & Jean Stearns.
„Steppin' on the Blues - The Visible Rhythms of African American Dance“ von Jacqui Malone

Authentic Jazz Dance Blog: Interessante Perspektiven und eine Menge spannender, oft vernachlässigter Informationen über Kultur und Traditionen des Swingtanzens. Von Harri Heinila, einem Finnen, der seine Doktorarbeit den freiheitlich-emanzipatorischen Aspekten des originalen Jazztanzes gewidmet hat.
„The Lindy“ Umfangreiche Dokumentation von Margaret Batiuchok.
Schlagzeuger Thomas Altmann elaboriert über Jazz, Drums und (nicht nur) Steptanz.

NEUNEUNEUMusik & Rhythmus 

Die Basis der Jazzmusik wie des Swingtanzens ist: Rhythmus. Ohne ein Grundverständnis des Rhythmus, des Groove, kannst du nicht Swing tanzen. Da helfen alle Figuren, Moves und Techniken nichts. Wenn du Beat und Afterbeat, Triole, Synkope, Phrase und Chorus, Dynamik, Riff und Solo, Call und Resüpnse - die Strukturelemente des Jazz - in der Musik nicht hörst, wirst du das auch nicht in deinem Tanz verwenden. Und das heißt: du tanzt noch nicht Swing! Diese Webseiten helfen dir beim Hören üben.
A Jazz Improvisation Primer Nun, da Sie sich Jazz anhören, müssen Sie mehr darauf achten, was Sie hören. Schnelle Texteinführung in Struktur, Swing und Kreativität der  Jazz-Improvisation.
Jazz für Hörer erklärt kurz und verständlich die zentralen  Grundbegriffe: Was ist Jazz? Was ist Groove?
Online-Kurse für Musiker Kostenloser Online-Kurs Rhythmus”: 78 Übngen mit Hörbeispielen. Du brauchst kein Instrument dafür, nur Stimme, Hände, Ohren, Augen (zum Lesen) und Bauch (zum Fühlen). Achtung: die Seite scheint nicht in allen Browsern zu funktionieren!
Swing (jazz performance style) auf Englisch, mit Noten- und Hörbeispielen. Wikipedia-Attikel zu Muskthemen sind auf den englischsprachigen Seiten deutlich fachkundiger als auf den deutschen.
Groove (music) auf Englisch, mit Noten- und Hörbeispielen. Wikipedia-Attikel zu Muskthemen sind auf den englischsprachigen Seiten deutlich fachkundiger als auf den deutschen.

Savoy Ballroom - Home of Happy Feet
The Savoy Ballroom Webseite über einen Brennpunkt der Tanz- und Sozialgeschichte
„Where Harlem Dancers invented the Lindy Hop“ Webseite mit Audiokommentaren
Die Geschichte des Savoy Video-Ausschnitt mit Zeitzeugen
Der Savoy Ballroom im sozialkulturellen Harlem Ausschnitt aus Ken Burns' „Jazz“-Doku
„And the crowd would go Whow! Faszination des Savoy. Ebenfalls aus Ken Burns' „Jazz“-Doku.
Interview Frankie Mannung und Norma Miller Transkript des kompletten Interviews von 1997 für Ken Burns' Filmdokumentation „Jazz”, inklusive geschnittener Teile. Äußerst aufschlussreich!

Blues
If you don't have a visceral reaction to the music, your partner, and the environment,
then you are missing the true beauty of Blues dance.
(von der Webseite blues-dance.com)

Blues ist der musikalische Kern amerikanisch-afrikanischer Kultur. Ob Jazz, Funk oder Rap.
Blues drückt eine Lebenseinstellung aus: „Das Leben ist hart, aber davon lass ich mich nicht unterkriegen.” Immer wieder aufstehen.
Blues handelt von zentralen Lebensthemen: Liebe und Hass. Glück und Pech. Macht und Ohnmacht. Armut und Reichtum. Feiern und trauern. Leben oder sterben. Blues hat man im Hier und Jetzt.

Es ist zuallererst eine sinnliche Erfahrung. Blues ist ein Gefühl.
Keine Technik, Form oder Stil, kein Richtig und Falsch hilft dabei, „den Blues zu haben”. Wobei ein gewisses Repertoire hilfreich sein kann. Aber ohne das „Feeling” ist alles nichts.

Zu Blues wurde immer schon getanzt. Der moderne Bluestanz ist eine neue Erscheinung, die mit Techniken des improvsierten Paartanzes – vor allem Lindy Hop, aber auch Tango Argentino, Slow Drag und andere – spielt. Dieser Tanzstil hat noch kein traditionell strukturiertes Repertoire. Wenn's zu Bluesmusik passt, ist es Blues. Und was bitte genau ist Bluesmusik? Du fühlst es: It's the Blues!

„The Blues“ Multimedia-Quickstart.
„The Blues Classroom“ Teil der obigen Multimedia-Sammlung

„The Land Where the Blues began“ Crisscrossing the towns and hamlets, jook joints and dance halls, prisons and churches of the Mississippi Delta in the late 1970s, Alan Lomax presents insights into life and music of original blues artists and the culture of the Blues. Alan Lomax's book by the same title won the 1993 National Book Critics Award for nonfiction. (Auch erhältlich bei diversen Online-Shops.)

„Vom Mississippi zum Mainstream: Robert Johnson und die Erfindung des Blues"
von Elijah Wald (Buch, ISBN 9783807710792)

„A Brief History of the Blues“ Guter Text auf Allaboutjazz.com
Free to dance: Behind the dance Fundierter Artikel über die Ursprünge afrikanisch-amerikanischer Tänze
blues-dance.com

„Howling Wolf explains what is the blues Video, Newport-Festival 1966
Hier eine Mitschrift des  Anfangs des Howling Wolf Clips
„Steven Mitchell talks about Blues dance Der Meister sagt, wie's ist.
Damon & Heidi Dieses Video ist einer der Youtube-Klassiker für modernen Blues Dance

„Blues Journey“ Audiodokumentation.

The Ring Shout: Tief in der afrikanisch-amerikanischen Kultur verwurzelter Ursprung des Jazztanzes (mehrere Quellen-Links): „The Ring Shout Santa Barbara Ring Shout Project mit weiteren Videolinks / „The Ring Shout CNN-Bericht / „McIntosh County Shouters“ 
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Swinglish

IT DON'T MEAN A THING IF IT AIN'T GOT THAT SWING!

NEUNEUNEU „Why don't these people swing? (...) If people could spend more time with the music and think of the dance from that perspecitve, I think that would help.“
Lennart Westerlund, Interview 2010

„You can dance all you want. But if you haven't got a personality, the dance don't mean nothing. (...) Some of you look dull as dish water.“
„Dancing is excitement.“
„You'll never enjoy anything like you enjoy dancing the Lindy. Because it's the dance of freedom.“

Norma Miller, Beantown Camp 2013

„Lindy Hop is not a complicated dance. There's nothing to think about. It comes from the heart. It was danced by people who had to deal with hard circumstances. That's the root of it. Keep this in mind.“
 Angela Andrew, Hamburg 2012

„You can take all the steps in the world - if you don't feel it, you're not dancing!“
Dawn Hampton, Herräng Dance Camp 2012



„You don't need to know how to name the steps: de babade-badumde-badadadam - that's your steps!“
Norma Miller, Herräng Dance Camp 2012

„There's a difference between simple and easy.“
Naomi Ujama, Plenty Hot 2012

„Lead & follow is not the end of dancing. It's the beginning.“
Skye Humphries, Plenty Hot 2012

„Back in the day, you qualified as a dancer if you had your own basic step.“
Jeremy Otth, Berlin Balboa Weekend 2011

Tanzanfänger fragen oft, ob man ihnen nicht mal schnell „wenigstens den Grundschritt“ erklären könne:
„How many beats has a Swing-out? As many as the leader leads.“
Kevin St. Laurent, Waterkant Jam 2010

„You need to be able to balance on one foot at any time. And you need to be fuckin' good at it.“
Jo Hoffberg, Waterkant Jam 2010

„Jazz is dance music.“
Wynton Marsalis, Musiker, 30facher Ehrendoktor der schönen Künste, Musik und Geisteswissenschaften
Radiointerview zum Projekt „Swing Symphony“ mit den Berliner Philharmonikern, 2010

„Follows, you've got to make your body available for the guys.“
Evita Arce, Waterkant Jam 2009

„Compliments are not your's to keep. They belong the other person.“
Andrew Sutton, Unterrichts-Special der New Swing Generation 2009

„How to lead it? Just do it!“
Dax Hock, Studio Hop Summer Camp 2009

„If you want to improve your dancing, you need to know your Jazz steps!“
Rob van Haaren, Amsterdam Lindy Hop Weekend 2003

„Real men let go on 5“
Lindy Hop Bonmot
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Mein Swing: Authentic SPIRIT for authentic dancing

Authentic Spirit Tanz-SwingWas meine Teilnehmer zu meinem Swing sagen: klick!
Swingtanzen ist einfach. Nur anders.
Es baut auf  sehr natürliche Bewegungsgrundlagen und ein bestimmtes Gefühl. Mancher kann es sogar nahezu instinktiv. Es wurde von Leuten erfunden, die das instinktiv konnten. Und viiiiel geübt haben.
Das geht auch heute noch! Aber wir leben nicht in Harlem, New York, 1927. Wir haben andere musikalische, kulturelle und körperliche Erfahrungen gespeichert.
Beim Swingtanzen lernen geht es darum, sich auf die Bewegungsgrundlagen einzulassen, welche Swing zu Swing machen, und allmählich das richtige Gefühl für sich zu entdecken. Das ist nicht schwer - nur oft sehr ungewohnt. Du wirst dabei dein Körpergefühl und deine Musikalität erweitern und vor allem neue Möglichkeiten entdecken, dich mit anderen - einem Tanzpartner - in Bewegung harmonisch und kreativ zu verbinden. Und dabei keinen Vorgaben zu folgen außer der Musik und der gemeinsamen Tanzlust.
Ich habe auf diesem Weg viel falsch gemacht und viel gelernt und helfe dir im Unterricht mit meinen Erfahrungen, damit es bei dir schneller geht. Ich vermittle dir das Gefühl, dass es swingt!

Ich war und bin von den typisch afrikanisch-amerikanischen Merkmalen des Swingtanzens fasziniert. Es ist toll, dass Swingtanzen sich weltweit verbreitet. Es wurde entscheidend vom „farbig“ dominierten Multikulti-Mix in Harlem, New York, der 20er und 30er Jahre geprägt. Es verbreitet sich heute überwiegend im europäisierten, gebildeten Mittelstand. Damit verändert sich das Swingtanzen.

Ich versuche - so weit es mir als „weißem Mittelstands-Europäer“ möglich ist - den Wurzeln auf der Spur zu bleiben und sie zu stärken. Sie sind es, die dem Lindy Hop seine faszinierende Energie, seinen besonderen Charakter geben. Die Lindy Hop atmen und leben lassen. Aus denen der weltoffene und menschenfreundliche Grundtenor der Lindy-Hop-Szene erwächst. Es ist sicher kein Zufall, dass die „Swingtanz-Senioren“, allen voran Frankie Manning und Dawn Hampton, nie müde wurden und werden, die sozial integrierende Kraft des Swingtanzens zu betonen. Hier leben afrikanische Ideen von Tanz fort.
In diesem Artikel des britischen Guardian über die Wiedergeburt des Lindy Hops in London 1986 findest du viele treffende Formulierungen. Die Geburtshelfer von damals spürten sehr konkret, was Lindy Hop so attraktiv anders macht - und auch, warum er so lange verschwunden war. Ich fasse das in den Worten „Authentic SPIRIT“ und „Energie“ zusammen. Lindy braucht Energie - und gibt sie dir vervlelfacht zurück!

Chris_RannenbergZu meinem Lebenshintergrund gehört persönlicher Kontakt zu europäischen und amerikanischen Bluesmusikern. Sie verkörpern ein spezielles Feeling, das sich auch im Swing wiederfindet. Jeder Jazzmusiker weiß: Der Blues ist die Grundlage. Er war und ist sozialkultureller Ausdruck des afrikanisch-amerikanischen Lebensgefühls. Jazz ist eine komplexere Form des gleichen Inhalts - ohne diesen Inhalt wird Jazz zur „technisch virtuosen Onanie“ (wie Christian Rannenberg, international erfolgreicher Bluesmusiker, es ausdrückt). Das gilt auch für den Tanz.

Zitate einiger weltweit anerkannter Swing-Experten verdeutlichen, wesentlich kundiger als ich, Facetten dieses Aspekts von Swingtanzen (siehe auch oben „Swinglish“). Der Essenz, die ich im Unterricht immer zu vermitteln versuche, und ohne die alle Figuren, Schritte, Techniken und Tricks vielleicht virtuoses Tanzen sind - aber kein Swingjazz und sicher kein Lindy Hop.

IT'S JAZZ.

Peter Loggins, Swinglehrer und -Historiker, beobachtet einen kubanischen Salsa-Tanzlehrer, den es auf eine Swingtanz-Party verschlagen hat:
„It was the first time he had ever danced to 'Swing music' and watching him left me speechless... Here was a room of Lindy Hoppers (some with seriously amazing talent), yet, he was the only one that honestly let go and simply danced from what he called his Heart. He made the rest of dancers in the room look like all they were interested in was leading patterns, and needless to say he looked the most authentic jazz dancer in the room ... I was stunned that someone who had NEVER in their life danced to Swing, could walk on the floor and without leading a single pattern could not only capture the essence, but at the same time make everyone else look so out of place.”
http://dancehistory.org/forum/viewtopic.php?f=2&t=716 *

Terry Monaghan, Tanzhistoriker und Mitbegründer der Londoner Jivin’ Jitterbugs Showgruppe:
The plain truth is 'pattern' focused group dancing is not 'social dancing' but rather a kind of collective practise session in which people rehearse what they've learned in class.”
http://dancehistory.org/forum/viewtopic.php?f=2&t=716 *

„If your conception of the way the dynamic drive of the Lindy Hop is exercised is through a male 'leading' a female partner then you have really adopted a ballroom dance teachers definition of the dance. If however you stick to the notion of the dancing dynamic of two partners being determined by their rhythmic agreement as to how they jointly respond to the music they are dancing to, then you are dancing in the spirit of the original Savoy Lindy Hoppers.“
http://dancehistory.org/forum/viewtopic.php?f=2&t=716&st=0&sk=t&sd=a&start=15 *

Helmut Günther im Standardwerk „Jazz Dance“
„Der Sinn des afrikanischen Tanzens ist die durch Ekstase bewirkte körperlich-seelische Erhöhung des einzelnen, also das alle Menschen einer Gesellschaft umfassende Fest. (...) Auch der afroamerikanische Jazz Dance benutzt afrikanische Techniken und hat Ekstase zum Ziel. (...) Darüber hinaus erlebt der Jazztänzer körperlich den Pluralismus der Bewegungskulturen unserer Erde, ...


* dancehistory.org ist online nicht mehr erreichbar. Es war ein Projekt von Peter Loggins.
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Meine Swing-Texte

Jazz-Gelage in „Zeit-online“ über das Herräng Dance Camp
 Swing-A-Dancer Social Club in „Ballett-Tanz“ über die ältesten Swingtanz-Profis der Welt
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Noch mehr, was ich so interessant finde

Wer hören will, muss fühlen Artikel uber Forschungen zum Zusammenhang von Musik und Veränderungen im Gehirn. Und wer Tanzen als bewegtes Musizieren versteht ...