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„If you want to
improve your dancing you need to know your Jazz steps!“
Swing-Urgestein Rob van Haaren It's Shim Sham TimeSeit den 1930er Jahren entstanden aus der Step-Routine „Shim Sham“ traditionsreiche „no Taps“ Jazz Routinen. Ideal für Neugierige, die Authentic Jazz Dance kennenlernen wollen, und alle Swingtänzer! Tanzinteressierte finden im Shim Sham Grundlagen einer reichen Bewegungstradition. Steptänzer entdecken „bekanntes“ Material auf neue Art. Swingtänzer üben klassische Jazz-Steps und -Choreos.Mehr Shim-Sham-Infos Sonntag, 21. Februar: „Frankie's” Shim ShamDie heute unter Swingtänzern populärste Shim-Sham-Variante wurde vom „Ambassador of Lindy Hop“, Frankie Manning, weltweit bekannt gemacht.Dieser Shim Sham ist ein fröhlicher, energie-geladener Social Line Dance. Kurs A) 11-12:45h • Basic Steps + Routine. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Kurs B) 13-15h • Make it your own! Variationen, Tipps und Tricks. Kenntnis der Schrittfolge sinnvoll. Sonntag, 28. März: Dean Collins Shim Sham1938 veränderte Profitänzer Dean Collins für Aufführungszwecke die Original-Steps und ergänzte neue Moves voller „Dean-typischer“ Tricks und stilistischer Eleganz.Kurs A) 11-12:45h • Steps und Routine. Kenntnis des „Frankie“ oder Step Shim Shams sinnvoll, oder gute Lernfähigkeit. Kurs B) 13-15h • Styling, Variationen, Technik, Üben. Vorkenntnis: Schrittfolge. Je Kurs: 12 Euro • A+B je Tag: 20 Euro Veranstaltungsort und Anmeldung: ![]() Kulturladen St. Georg • Alexanderstr. 16 • Hamburg • 040/28054862 • info@kulturladen.com Kulturladen bei Google-Maps Alle Fragen bezüglich der Workshop-Inhalte bitte an mich. Was bitte? Shim Sham?nach oben1. Ein Slang-Begriff, der ungefähr bedeutet: „Verstehst du?″, „Weißt was ich mein?″, „Hoast mi?″ Ursprünglich: „SHee what I'M SHAyiNg“ 2. Eine spontane, große Party, bei der alle Lampen im Haus eingeschaltet und alle Türen und Fenster weit geöffnet sind. Erforderliche Zutaten: Reichlich Alkohol und laute Jazzmusik. 3. Eine schöne Frau. Authentischer Jazztanz wurzelt tief im US-amerikanischen Kulturmix. Er hat in vielen modernen Tanzformen Spuren hinterlassen. Der Shim Sham war und ist eine der bekanntesten Tap-Routinen. Swingtänzer haben daraus eine Jazz-Routine ohne Clicks, mit mehr Körpereinsatz und einer erweiterten Schrittfolge geschaffen. Der Shim Sham gehört heute zum Basisrepertoire des Authentic Jazz Dance und wird vielerorts auf den Tanzflächen spontan zelebriert - wenn man ihn kann! Die Workshops wenden sich an Anfänger und Neugierige aus der Swingszene, Steptänzer und Interessierte aller Tanzrichtungen. Wie alles begann Die Taptänzer Leonard Reed und Willie Bryant setzten 1927 aus vier bekannten Tap-Steps die Routine „Goofus“ zusammen, die sie als Finale einer reisenden Unterhaltungsshow einsetzten. Um zu zeigen, wie einfach die Routine ist, holten sie jemanden aus dem Publkum auf die Bühne und brachten ihm einen Schritt bei. Das wiederholten sie Abend für Abend. Daraus enstand ein Running Gag, bei dem am Ende alle Bühnenakteure der Show und das Publikum ein gemeinsames Finale aufführten. Ein Tänzer aus dieser Show gründete eine eigene kleine Tanzgruppe und brachte Goofus 1931 in den New Yorker Shim Sham Club. Auch hier luden sie das gesamte Showensemble zum Mitmachen ein. Die Chorus Girls ergänzten den ersten Schritt um einen Schulter-Shimmy. So entstand der Name „Shim Sham Shimmy“. Eine alternative Version lautet, dass die Gruppe die Routine in „Connie's Inn“ in Harlem als Shim Sham aufführte, wobei sie jeden - Personal, Gäste, Musiker und Tänzer - zum Mitmachen einluden. Andere Bühnen- und Fernsehshows griffen die Idee auf, veränderten sie aber immer wieder. Leonard Reed selbst entwickelte im Laufe seines Lebens drei weitere Versionen. Dean Collins Shim Sham Eine unter Swingtänzern berühmte Version stammt von Dean Collins, einem der einflussreichsten Swingtänzer. Dean veränderte die Schritte und teilweise das Timing, erfand neue trickreiche Schritte und entwickelte eine Choreographie für seine Bühnenshows, die zu seinem Markenzeichen wurde. Um das Kopieren zu erschweren, variierte er ständig kleine Details. Zu Lebzeiten unterrichtete er diesen Dean Colllins Shim Sham nur seinen Side Men für Shows und verbot ihnen, die Schritte weiterzugeben. Nach seinem Tod haben Swingtänzer seinen Shim Sham aus Erinnerungen seiner ehemaligen Partner und verschiedenen Filmaufnahmen, die Teile der Choreographie zeigen, rekonstruiert. Der Dean Collins Shim Sham ist nicht nur eine Herausforderung für jeden Tänzer, sondern auch ein Beispiel, wie im Jazz auf Basis einer allseits bekannten Tanzroutine eine kreative Interpretation entsteht, die schließlich als eigenständiges Original in den Fundus der klassischen Jazzroutines einging. Mein Dean Collins Shim Sham orientiert sich an den Rekonstruktionen von David Rehm (von dem ich den DCSS direkt gelernt habe), Marcus Koch & Bärbel Kaufer, Peter Loggins & Lisa Ferguson sowie Step-Lists verschiedener Tänzer. Außerdem gibt es eine Videoaufnahme von Dean Collins und Bart Bartolo aus den 80er Jahren, bei der die Choreographie allerdings ebenfalls altersbedingt verändert wurde und wohl auch unabsichtliche Fehler enthält.
Al & Leon Shim Sham Ende der 40er oder Anfang der 50er Jahre zeigte das Tanzduo Al Minns und Leon James einen eigenen Shim Sham, der sich weit von der ursprünglichen Tap-Routine entfernt.
Al Minns & Leon James shim-shamming
Frankie's Shim Sham Die heute unter Swingtänzern bekannteste Version stammt von Frankie Manning. Frankie hat den Swingtanz Lindy Hop seit den 30er Jahren wesentlich mitgeprägt. Eine kurze Form des Shim Sham war damals im Savoy Ballroom in Harlem, einem riesigen und weithin bekannten Tanzsaal, bekannt. Ende der 80er Jahre erweiterte Frankie, der auch die Tap-Version beherrschte, den Shim Sham und zeigte ihn bei Veranstaltungen der New York Swing Dance Society. Die Tänzerin und Tanzhistorikerin Margaret Batiuchok hatte die Idee, diesen Shim Sham als gemeinsamen Tanz aller Gäste zum regelmäßigen Programmpunkt der wöchentlichen Swingpartys im Cat Club zu machen. Diese Idee trug Frankie bei seinen Unterrichtsreisen in die gesamte Swingtanzwelt. Unter Lindy-Hop-Tänzern ist es heute üblich, sich beim Musikstück „T'ain't What You Do″ zum gemeinsamen Shim Sham zu versammeln. Frankie's Shim Sham gehört wie Swing-out und Charleston zum Basisrepertoire und ist zugleich eine hervorragende Übung für Jazzsteps und Improvisation.
Frankie Manning shim-shamming: Guinness Buch
Rekordversuch 1993
nach obenQuellen: www.urbandictionary.com www.Dancehistory.org (die Site ist abgeschaltet und kann nur noch über Archivserver durchsucht werden) Wikipedia deutsch Wikipedia englisch „Jazz Dance″ Marshall & Jean Stearns „Frankie Manning″: Frankie Manning & Cynthia Millman eigene Informationen |